Falknerprüfung
Ausbildung zum Falknerjagdschein
mit abschließender Prüfung am Saarländischen Jagdfalkenhof / Linslerhof
Ausführliche Informationen (Kursplan 2010 und 2011, Infobroschüre und Übernachtungsangebote) finden Sie
im Downloadbereich oder fordern Sie ein unverbindliches Angebot über unser Kontaktformular an!
Erleben Sie die Faszination einen Greifvogel zu begreifen und mit ihm zu jagen. Beleben und erlernen Sie längst verschollene Kenntnisse der Falknerei. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, die die Jagen Lernen JL GmbH und der Saarländische Jagdfalkenhof zur Unterstützung der Falknerei in Europa bietet und beherrschen auch Sie, wie es Kaiser Friedrich II vor fast 800 Jahren beschrieb, die Kunst mit Greifvögeln zu jagen.
Faszination Falknerei
Die Jagd mit einem abgetragenen (abgerichteten) Beizvogel auf Wild bezeichnet man als Beizjagd oder Falknerei. Anders als bei der Jagd mit dem Gewehr jagt der dem Artgenossen in freier Natur gleich kommende, optimal ernährte und trainierte Beizvogel. Durch das Lernen am Erfolg (operante Konditionierung), im Zusammenspiel mit Falkner und Hund stellt die Beizjagd eine nachhaltige Nutzung der Natur und eine besonders ökologische Jagdform dar. Jagdgeschick und Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Ausdauer von Greifvogel und Beutewild bestimmen den Jagderfolg und lassen die Falknerei zu einem echten Naturerlebnis, den Falkner aber zum Teil der Natur werden. Ihm ist die Faszination geschenkt, die auf die Beobachtung der jagdlichen Perfektion folgt. Es ist das Vertrauen des Vogels zum Falkner und es ist ursprüngliche Wildheit, die dem gefiederten Jäger bleibt. Es ist die Jagd und die Verehrung für den gefiederten und den vierbeinigen Freund.
Der wilde Falk ist mein Gesell - Erleben und Verstehen mit den Erkenntnissen einer alten Kunst
Die Kunst des Umgangs mit wilden Greifvögeln eröffnete schon dem Stauferkaiser Friedrich II. tief greifende Erkenntnisse und neue Sichtweisen, sein Weltreich erfolgreich zu führen. Seine disziplinierte und exakte Herangehensweise an schwierige Herausforderungen und deren Lösungen lernte er durch den leidenschaftlichen Umgang mit seinen Greifvögeln in der freien Natur. "De arte venandi cum avibus" - Die Kunst mit Vögeln zu jagen .....war für Friedrich II. in dreierlei Hinsicht eine wahre Herausforderung:
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Ein Wesen zu führen, was freier nicht sein kann,
- Ein Wesen zu führen, was den Falkner allenfalls nützlich findet, aber keine Abhängigkeit aufbaut,
- Ein Wesen in seiner Gesamtheit zu begreifen und zu einem gewissen Erfolg zu führen.
Viel mehr und anders als der Jäger mit der Büchse stellt der Falkner naturgegebene Kräfte in seinen Dienst und gibt so dem Wild jede Chance zu entkommen. Im harmonischen Zusammenspiel zwischen Falkner, Vogelhund und Greifvogel sucht der Hund das Wild. Der Falkner versucht seinem Vogel eine ideale Jagdposition zu ermöglichen. Alles weitere wird von der Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer von Greifvogel und Beutetier bestimmt. Der moderne Falkner strebt durch das "Abtragen" des Greifvogels einen Zustand seines Jagdgefährten an, der dem Zustand eines Greifvogels in freier Natur gleichkommt.
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